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Großeinsatz im Rheinhafen bei Kehl:  

(mm) Großaufgebot an Einsatzkräften am Sonntagvormittag im Rheinhafen bei Kehl im Ortenaukreis.
Am Sonntagmorgen gegen 11:45 Uhr wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Wasserrettung zu einer Person im Rhein bei Kehl alarmiert. Die Feuerwehr konnte die bislang unbekannte Person leider nur noch tot aus dem Hafenbecken bergen. Mit im Einsatz war auch das Deutsch-Französische Löschboot „Europa Eins“. Zur Identität der Person konnte die Polizei auf Anfrage derzeit keine angaben machen.
Die hinzugezogene Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Während der Einsatzmaßnahmen war die Weststraße im Hafen von Kehl voll gesperrt.

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Messerattacke auf Fußballplatz in Burgberg im Allgäu:

(jul) Am Dienstagnachmittag gegen 14:15 Uhr kam es auf einem Fußballplatz in Burgberg im Allgäu zu einem heftigen Streit während einer Fußballpartie zwischen zwei Jugendlichen, der in einer Messerattacke endete. Ein 13-Jähriger zog ein Taschenmesser und bedrohte damit seinen 16-jährigen Kontrahenten.
Bei der Auseinandersetzung wurde ein weiterer Jugendlicher am Arm verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Streifenwagen aus Immenstadt und Sonthofen eilten zum Einsatzort, der Martinshorn-Klang war weithin zu hören.
Der 13-jährige Angreifer wurde von der Polizei festgenommen und das Messer sichergestellt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sind im Gange. Warum es zu dem Streit kam und weshalb der 13-Jährige ein Messer zog, ist noch unklar. Die Beteiligten wurden befragt.

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Polizei setzt Wasserwerfer nach Jahrhunderthochwasser im Raum Bruchsal ein:

(jul) Die Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Unwetter im Kraichgau letzte Woche dauern an. Nachdem bereits am Wochenende 70 Bundeswehrsoldaten zur Unterstützung eingesetzt waren, sind weiterhin zahlreiche freiwillige Helfer, Hausbewohner und Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei im Einsatz. Besonders betroffen sind die Orte Bruchsal-Heidelsheim, Bruchsal-Helmsheim sowie die Gemeinde Gondelsheim. In vielen Häusern müssen die Innenräume komplett entkernt werden, da sie durch das Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der Baubetriebshof und die Bereitschaftspolizei sind mit Wasserwerfern im Einsatz, um die verschmutzten Straßen zu reinigen. Die Lage ist nach wie vor ernst. Viele Menschen haben durch das Unwetter alles verloren und stehen vor dem Nichts. Die Aufräumarbeiten werden noch Wochen in Anspruch nehmen.

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Drei Schwerverletzte bei Aquaplaning-Crash bei Wangen im Allgäu:

(jul) Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntagmittag auf der L333 zwischen Primisweiler und Pflegelberg bei Wangen im Allgäu. Ein Fahrzeug geriet in einer Kurve aufgrund von Aquaplaning auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Das berichtet die Polizei. Während das Mercedes-Cabrio komplett zerstört auf der Fahrbahn zum Stehen kam, kippte der Opel um und lag auf der Fahrerseite. Laut Polizeiangaben sind drei Personen schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Fahrbahn blieb zur Bergung bis gegen 14 Uhr gesperrt.

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Schrauberarbeiten am Auto lösen verheerenden Brand bei Tettnang aus:

(jul) Am Freitagabend brach in Obereisenbach ein Feuer in einer Garage neben einem Wohnhaus aus, das zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr führte. Das Feuer brach aus, als ein Mann in der Garage an einem Fahrzeug arbeitete. Versuche, den Brand eigenständig zu löschen, schlugen fehl. Der Mann erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde in eine Klinik eingeliefert. Das angrenzende Wohnhaus wurde ebenfalls durch das Feuer beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Die Feuerwehr Tettnang, unterstützt durch Überlandhilfe von den Feuerwehren Bodnegg, Markdorf und Meckenbeuren, sowie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Polizei waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Mit massivem Einsatz von Wasser, teils über die Drehleiter und teils sogar per Wasserwerfer, konnten sie eine weitere Ausbreitung verhindern. Besonderes Vorsicht galt den Gasflaschen in der Werkstatt. Diese mussten mit Muskelkraft in Sicherheit gebracht und in einem Wasserbad gekühlt werden. Glücklicherweise konnten sich alle Personen rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass keine weiteren Verletzten zu beklagen sind. Während der Arbeiten blieb die L326 Richtung Prestenberg voll gesperrt, da Atemschutzträger im Gebäude nach verbliebenen Brandnestern suchten. Das Feuer war nach zwei Stunden unter Kontrolle.

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SEK riegelt Bauernhof im Ostallgäu ab:

(jul) Am Mittwochnachmittag kommt es in Seeg im Ostallgäu zu einem Großeinsatz von Polizei und dem Spezialeinsatzkommando (SEK). Nach ersten Infos wurde ein Bauernhof bei Enzenstetten weiträumig abgesperrt. Auslöser für den Einsatz war ein Streit innerhalb einer Großfamilie, der in der Nacht auf Mittwoch eskalierte. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der auch ein Hubschrauber im Einsatz war. Anwohner berichten von Schüssen die gefallen seien. Am Mittwochmittag rückten die Einsatzkräfte erneut aus, da Hinweise auf einen weiteren Tatverdächtigen vorlagen. Die Polizei hält sich mit weiteren Details jedoch bedeckt und beruft sich auf ermittlungstaktische Gründe. Eine Gefährdung für die Bevölkerung bestehe nicht. Der Einsatz dauert an. Weitere Informationen folgen.

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Notsituation nach über 800 Flut-Einsätzen im Kreis Karlsruhe ausgerufen:

(jul) Erfahrene Feuerwehrleute sind sich einig: Ein Unwetter in diesem Ausmaß hat es in den letzten Jahrzehnten nicht gegeben im Kreis Karlsruhe. Die Gemeinde Gondelsheim spricht in der Nacht von einer „absoluten Notsituation“. Ein Krisenstab wurde eingerichtet um die Einsätze im Landkreis zu bewältigen. Mehrere hundert Feuerwehrleute helfen nach eigenen Angaben wo es geht. Gegen Mitternacht waren nach Meldung des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe 500 Einsatzstellen bewältigt. Dreihundert weitere Einsätze nach den heftigen Regenfällen am Abend standen noch an. Der durch Gondelsheim verlaufende Saalbach war in kürzester Zeit über die Ufer getreten. Historische Hochwasser-Marken von 1983 (1,95 Meter), 2013 (2,23 Meter) und 2015 (2,06 Meter) wurden gegen 22 Uhr allesamt getoppt. Der kleine Bach dessen Bett in den vergangenen Hitze-Tagen bei zehn Zentimetern verlief, stieg rasant bis auf 2,70 Meter an. Die DLRG rettete am Abend mehrere Menschen mit Booten aus Häusern und ihren Fahrzeugen. Laut Feuerwehr wurde bislang niemand verletzt. Die Lage ist aber weiter dramatisch.
Wasser und Schlamm wälzten sich am Abend auch durch den benachbarten Bruchsaler Ortsteil Heidelsheim. Teilweise drang der starke Regen über Fenster in die Häuser. Prekär: In Bruchsal erwartet man in den Nachtstunden jenes Hochwasser, das nur wenige Stunden zuvor in Gondelsheim für die erheblichen Schäden sorgte. Zwar waren zu dieser Zeit bereits Unterführungen vollgelaufen und Fahrzeuge dort festgesteckt. Die Hochwasser-Lage sei aber weiter sehr angespannt. Anwohner in Bruchsal wurden in der Nacht gebeten, Zuhause zu bleiben und sich in höhere Stockwerke zu retten. Mehrere Hochwasserzüge aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind im Einsatz. Auch aus Heidelberg kam die Berufsfeuerwehr den benachbarten Kameraden zur Hilfe. Die Polizei teilte am frühen Morgen mit, dass mehrere Verbindungsstraßen wegen umgestürzter Bäume oder überfluteter Fahrbahnen nicht passierbar sind. Die Beamten bitten, einen großen Bogen um das überflutete Gebiet zu fahren.

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Schwerverletzter und Vollsperrung nach schwerem A81-Unfall bei Ilsfeld:

(jul) Beim Zusammenstoß zwischen einem Kleintransporter und einem Lastwagen auf der A81 bei Ilsfeld ist am Dienstagmorgen eine Person schwer verletzt worden. Laut Polizei ereignete sich der Unfall gegen 7.30 Uhr. Der Fahrer eines Kleintransporters prallte zwischen Ilsfeld und Mundelsheim aus bisher noch unbekannter Ursache in das Heck eines Muldenkippers. Er hatte den verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsenden Laster vor ihm übersehen. Die Front des Transporters wurde bei dem Zusammenstoß total zerstört. Der Kipplaster wurde ebenfalls beschädigt und ist nicht mehr fahrbereit. Laut Feuerwehr war der Unfallfahrer nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Zwischenzeitlich musste der A81 voll gesperrt werden. Es entstand ein Schaden von rund 25 000 Euro. Am Vormittag wird der Verkehr Richtung Stuttgart einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Ein kilometerlanger Stau war die Folge.

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Mögliches Gewaltverbrechen in Wohnhaus in Stutensee:

(jul) Am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz in die Märchenstraße in Stutensee-Büchig alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine verletzte Person. Die Umstände, die zu den Verletzungen geführt haben, sind derzeit noch unklar. Ein Verbrechen schließen die Beamten nicht aus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des Geschehens aufzuklären. Die verletzte Person wurde mit einem Rettungswagen und einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Informationen gab die Polizei am Morgen auf Nachfrage nicht bekannt. Mehrere Streifenwagen der Polizei waren vor Ort.

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Zwei Verletzte nach Überschlag in Appenweier-Urloffen:

(mm) Zwei Verletzte nach Unfall am Freitagmittag in Appenweier-Urloffen im Ortenaukreis.
Gegen 13:25 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in die Hauptstraße von Urloffen gerufen worden. Dort kam es aus noch ungeklärten Gründen zu einem Zusammenstoß mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Bei dem Unfall überschlug sich eines der Fahrzeuge und kollidierte mit einem Brückengeländer, ehe das Auto auf der Seite zum Liegen kam.
Zwei Personen wurden leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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