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Schneegestöber im Südwesten sorgt für Fahrschul-Crash und schwierige Bergungsmission:

(jul) Schneematsch, Glatteis, überfrierende Nässe und nicht angepasste Fahrweise: Alle diese unglücklichen Faktoren kamen zusammen weshalb ein Fahrschulauto am späten Montagabend bei winterlichen Straßenverhältnissen bei Obrigheim im Neckar-Odenwald-Kreis verunglückte.
Fahrlehrer Joshua Arlt war machtlos als ihm gegen 21.30 Uhr bei der Langsam-Fahrt in Richtung des Ortsteils Mörtelstein ein Auto auf seiner Spur entgegenkam. Die Fahrbahn war seitlich stark zugeschneit, der Ausweichversuch nach rechts in den Schnee versenkte den Fahrschul-BMW erst im Bankett und dann vollends im Graben. „Ich konnte nicht mehr lenken, nicht mehr bremsen, gar nichts“, so Arlt. Seine Fahrschülerin saß auf dem Beifahrersitz und nicht am Steuer. Die Beiden waren auf dem Rückweg von einer Prüfung am Abend.
In Schieflage blieb das Auto an Gestrüpp Stehen. Größte Mühe auf der glatten Fahrbahn hatte wenig später auch der herbeigeeilte Abschleppwagen von Bastian Schönthaler. Nur mit Hilfe eines Polizisten der das Bremspedal des Bergungs-Lkw drückte rutschte der Gelbe Engel nicht mit in den Graben. ,,Ich will das Auto nur bergen und nicht selbst noch im Straßengraben landen. Der Winter war vorhersehbar aber offenbar kam er doch überraschend“, so Schönthaler.
Mit viel Feingefühl am Hebel kam der Fahrschulwagen wieder in die Horizontale. Augenscheinlich unbeschädigt und sichtlich erleichtert konnte Fahrlehrer Arlt seine Fahrt im Schneckentempo fortsetzen. Glück gehabt.

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Weltkriegsgranate in Freiburg gefunden:

(jul) Sprengung geglückt: Nachdem Bauarbeiter bei Erdarbeiten am Montag eine Fliegerbombe in Freiburg-Littenweiler gefunden haben, konnte die Granate am Nachmittag erfolgreich entschärft werden.
Die Begutachtung der Weltkriegs-Granate durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte ergeben, dass eine kontrollierte Sprengung vor Ort erforderlich war. Die Flakgranate konnte aufgrund ihres kritischen Zustands nicht transportiert werden.
Von den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wurde ein Radius von 150 Metern festgelegt, der für die Sprengung geräumt werden musste.
Betroffen davon waren rund 200 Menschen. In der Sporthalle der Pädagogischen Hochschule Freiburg wurde mit Unterstützung der Rettungsorganisationen für die evakuierten Menschen eine Betreuungsstelle eingerichtet.

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Rußverschmutzter Mann bei Industriebrand in Hohberg-Niederschopfheim aufgefunden:

(ch) Gegen 20 Uhr wurden die Einsatzkräfte am Sonntagabend zu einem Brand in die Gewerbestraße in Hohberg-Niederschopfheim (Ortenaukreis) alarmiert. Beim Eintreffen stand ein Anbau eines Gewerbegebäudes in Vollbrand.
Zunächst hieß es laut Feuerwehrkommandant Rene Göppert, dass noch eine Person im Gebäude vermisst wird, dies bestätigte sich aber glücklicherweise nicht.
Die Polizei fand im Zusammenhang der Brandermittlungen einen Mann, der rußverschmutzt im Umfeld des Brandortes angetroffen wurde. Diese Person kam vorsorglich zur medizinischen Abklärung in ein örtliches Krankenhaus.
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nacht hinein an. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. In wie weit das Hauptgebäude beschädigt wurde und noch nutzbar ist, muss noch geprüft werden.

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A6 bei Sinsheim nach Unfall gesperrt:

(jul) Über eine Stunde war die Autobahn 6 bei Sinsheim am Sonntagnachmittag nach einem Unfall in Richtung Heilbronn gesperrt. Der Unfall ereignete sich um kurz nach 14 Uhr zwischen den Anschlussstellen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim. Aus bisher noch unbekannter Ursache kam der ´65-jährige Fahrer eines Toyota Verso kurz vor der Ausfahrt Sinsheim von der Fahrbahn ab. Der Kleinwagen überschlug sich mehrfach im Graben bis er zurück auf die Autobahn schleuderte. Das Auto kam stark beschädigt auf dem Dach auf der mittleren Spur zum liegen. Einsatzkräfte der Wieslocher Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Autobahnpolizei waren vor Ort um den schwerverletzt eingeklemmten Fahrer zu befreien. Die Autobahn war bis gegen 15.04 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde in Rauenberg abgeleitet. Der Rückstau betrug zeitweise 10 Kilometer.

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22. Wintersaison im Europa-Park startet mit gemischten Gefühlen:

(jul) Der Europa-Park startet seine Wintersaison mit gemischten Gefühlen. Die Besucher können sich auf eine weihnachtliche Atmosphäre freuen, während der Betreiber mit den langen Bearbeitungszeiten für Arbeitserlaubnisse hadert.
Der Europa-Park in Rust eröffnet seine 22. Wintersaison am 2. Dezember. Der größte Freizeitpark Deutschlands bietet seinen Besuchern in dieser Zeit eine weihnachtliche Atmosphäre mit 3.000 Tannenbäumen, spektakulären Shows und kulinarischen Highlights.
Zu den beliebten Attraktionen in der Wintersaison gehören die Wasserwelt Rulantica, die Achterbahnen Wodan und Silver Star sowie die Shows Zirkus Revue und Peter Gaymanns Zeichnungen im Europa-Park.
Europa-Park-Betreiber Roland Mack kritisiert unterdessen die langen Bearbeitungszeiten für Arbeitserlaubnisse ausländischer Mitarbeiter. Er berichtet von Fällen, in denen die Bearbeitung bis zu 17 Monate dauerte. Einmal habe ein angehender Mitarbeiter über zehn Monate warten müssen, da „sein Formular die falsche Farbe hatte“, so Mack.
Um die Wartezeiten zu verkürzen und eine bessere Integration zu ermöglichen, eröffnet der Europa-Park im Frühjahr ein Welcome Center, in dem Sprachkurse angeboten werden. Außerdem sollen ausländische Mitarbeiter die Möglichkeit erhalten, in Führungspositionen aufzusteigen.

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Auto kracht auf A8 bei Pforzheim in ungesicherte Unfallstelle:

(jul) Ein 18-jähriger Suzuki-Fahrer ist am Freitagabend auf der A8 bei Pforzheim in die Leitplanke gekracht. Mit erheblichem Schaden blieb er auf der linken Spur liegen. Die drei unverletzten Insassen konnten sich gerade noch in Sicherheit bringen bis plötzlich ein Seat-Fahrer heranrauscht. Dessen Fahrer, ein 37-jähriger Mann konnte nicht mehr ausweichen und krachte mit großer Wucht in das Heck des Unfallwagens. Der Aufprall war heftig, der Suzuki sich drehte – der schwarze Seat wurde nach rechts abgewiesen und blieb auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Aufgrund der verteilten Trümmer war die Autobahn in Richtung Pforzheim für ca. 30 Minuten voll gesperrt. Danach konnte der Verkehr auf dem Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Unfallstelle war gegen 22.00 Uhr geräumt. Der verletzte 37-jährige Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Wie ein Polizeisprecher in der Nacht zu Samstag mitteilte, zog sich der Unfallfahrer keine lebensgefährlichen Verletzungen zu. Die Feuerwehr war vor Ort. Die beiden Fahrzeuge wurden total beschädigt und mussten durch Abschleppwagen abtransportiert werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 30.000 EURO. Zwei Besatzungen des Autobahnpolizeirevier Pforzheim waren vor Ort und übernahmen die Unfallaufnahme.

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Radfahrer bei Unfall in Östringen leicht verletzt:

(jul) Ein 63 Jahre alter Radfahrer ist bei einem Unfall am Freitagnachmittag in Östringen im Kreis Karlsruhe leicht verletzt worden. Wie Einsatzkräfte vor Ort berichteten, wurde der Mann gegen 15.30 Uhr beim Überqueren der Goethestraße von einem Mercedes erfasst, der auf Höhe der Ecke zur Hauptstraße unterwegs war.
Der Mann schleuderte noch gegen einen Skoda im Gegenverkehr und kam zu Fall. Beide Autos wurden durch die Kollision beschädigt. Der leichtverletzte Radfahrer wurde von Anwohnern und der kurze Zeit später eingetroffenen Notfallhilfe aus Östringen erstversorgt. Anschließend musste er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Auf der Ortsdurchfahrt kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.

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Verletzter bei Brand im Hafengebiet von Kehl:

(jul) Bei einem Feuer in einer metallverarbeitenden Firma am Rhein bei Kehl ist am Freitagmorgen ein Mensch verletzt worden.
Wie die Feuerwehr vor Ort mitteilte, brach der Brand kurz nach neun Uhr in der Fabrik in der Weststraße aus.
Die Einsatzkräfte retteten einen Mitarbeiter aus der stark rauchenden Halle, so der Kehler Feuerwehr-Kommandant Viktor Liehr. Der verletzte Mann sei ins Klinikum gekommen und werde dort derzeit untersucht.
Das Feuer sei in einer Wand der Fabrik in der Weststraße lokalisiert worden. Es hatte sich bereits in die Fassade ausgebreitet. Die Brandbekämpfung an der Außenfassade war erschwert, da nur ein schmaler Weg zwischen dem Rheinufer und der brennenden Halle für die Löscharbeiten zur Verfügung stand. Die Feuerwehr konnte den Brand am Vormittag unter Kontrolle bringen. Während der Nachlöscharbeiten mussten Teile der Fassade und des Daches geöffnet werden. Auch das deutsch-französische Feuerwehrboot „Europa 1“ war vor Ort. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bislang noch keine Informationen vor.

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Straßenbahnunfall im Karlsruher Stadtteil Rintheim:

(fg) Ein Zusammenstoß zwischen einem VW und einer Straßenbahn sorgte am Donnerstagabend im Karlsruher Stadtteil Rintheim für Behinderungen im Bahnverkehr.
Gegen 18.20 Uhr kam es vor der Haltestelle Forststraße in Rintheim zum Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn. Der VW-Fahrer missachtete offenbar das für ihn geltende Rotlicht.
Verletzt wurde niemand. Der Straßenbahnverkehr war unterbrochen. Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Polizei war vor Ort.

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Lebensgefahr nach misslungenem Überholmanöver auf Bundesstraße im Enzkreis:

(fg) Fünf teils Schwerverletzte sind die Folge eines misslungenen Überholmanövers und einem folgenschweren Frontalzusammenstoßes zweier Fahrzeuge am Donnerstagabend auf der Bundesstraße B294 bei Neuenbürg im Enzkreis.
Gegen 17.35 Uhr kam es auf der Bundesstraße B294 zwischen Neuenbürg und Birkenfeld zu einen folgenschweren frontalen Zusammenstoß zwischen einem Mercedes und einem Volvo. Ursächlich hierfür war offenbar ein misslungenes Überholmanöver, so die Polizei.
Hierbei wurden zwei Personen lebensgefährlich, eine Person schwer und zwei Personen leicht verletzt, so die Polizei. Neben mehreren Rettungswagen und Notärzten war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Feuerwehr Birkenfeld und Neuenbürg waren ebenfalls vor Ort. ,,Eine Person befand sich noch im Fahrzeug und musste per sofortiger Rettung aufgrund zeitkritischer Verletzungen gerettet werden“, so der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort.
Die Einsatzkräfte hatten zu Beginn Schwierigkeiten bei der Anfahrt zur Unfallstelle. ,,Der Verkehr staute sich auf der Bundesstraße zurück. Fahrzeuge versuchten zu wenden und versperrten so unsere Durchfahrt. Hier haben wir wertvolle Augenblicke verloren, die im Ernstfall entscheidend sind“, so Marc Ochner, Einsatzleiter der Feuerwehr Birkenfeld weiter.
Die Bundesstraße war am Abend mehrere Stunden voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in den späten Abend an.

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