Sonntag, 15. März 2026, 20:00 Uhr
Offenburg, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
- News-Nr.: 3771
Preis-Bremse an der Zapfsäule:
Spritpreise im Südwesten am Sonntagabend leicht gesunken – nachdem zuletzt fast die 3 Euro-Marke geknackt wurde, folgen nun 2,06 Euro pro Liter für Benzin – Berufspendler tanken für die neue Arbeitswoche – Bundesregierung bringt derweil neues Spritpreis-Gesetz auf den Weg
Aktuelle Aufnahmen aus Offenburg am Sonntagabend
(fg) Die Bundesregierung will steigende Spritpreise stärker regulieren. Nach einem neuen Gesetzentwurf sollen Tankstellen den Preis für Benzin und Diesel künftig nur noch einmal täglich – um 12 Uhr – erhöhen dürfen. Preissenkungen bleiben weiterhin jederzeit möglich. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro.
Das Modell orientiert sich an einer ähnlichen Regelung in Österreich. Zusätzlich soll das Kartellrecht verschärft werden. Unternehmen müssten Preiserhöhungen künftig sachlich begründen, damit Behörden leichter gegen überhöhte Preise vorgehen können.
Der Gesetzentwurf soll nun schnell in den Bundestag eingebracht werden und ist zunächst bis nach dem Sommer befristet.
Unterdessen gab es am Sonntagabend leichte Entspannung an den Zapfsäulen. In Offenburg in Baden-Württemberg kostete Benzin 2,06 Euro pro Liter, Diesel 2,14 Euro – nachdem die Preise in den vergangenen Tagen stellenweise fast drei Euro erreicht hatten.
Ökonomen zweifeln jedoch an der Wirkung der neuen Regelung. Sie befürchten, dass Tankstellen stattdessen höhere Ausgangspreise festlegen könnten.
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