Donnerstag, 25. Dezember 2025, 22:00 Uhr
A5, Höhe Wagshurst, Appenweier – Achern, Fahrtrichtung Karlsruhe, Baden-Württemberg

Pannen-Chaos nach tödlichem Unfall auf A5 bei Achern:

Dutzende Autos und Lastwagen bleiben nach tödlichem Unfall auf der Autobahn mit Panne im Stau liegen – Abschleppdienste müssen Großalarm auslösen und über 20 Fahrzeuge mit leerer Batterie abschleppen – der Abend des ersten Weihnachtsfeiertages endet für tausende Autofahrer im kilometerlangen Stillstand auf der Autobahn in Richtung Karlsruhe

Autobahn war stundenlang blockiert – gelbe Engel im Dauereinsatz bis tief in die Nacht hinein

(fg) Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der A5 zwischen Appenweier und Achern kam es am Abend des ersten Weihnachtsfeiertags zu chaotischen Zuständen auf der Autobahn. Eine stundenlange Vollsperrung in Fahrtrichtung Karlsruhe führte zu einem kilometerlangen Stau, in dem zahlreiche Fahrzeuge liegenblieben. Hintergrund war ein schwerer Unfall am Donnerstagabend, bei dem ein 49-jähriger Mann ums Leben kam. Die Autobahn musste für die umfangreiche Unfallaufnahme sowie Bergungs- und Reinigungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Appenweier ausgeleitet – dennoch staute sich der Verkehr bis weit zurück. Im dichten Stau versagten bei vielen Fahrzeugen die Batterien, insbesondere bei Pkw und Lastwagen, die über Stunden im Stillstand ausharren mussten. Mehr als ein Dutzend Autos sowie zahlreiche Lkw blieben liegen. Abschleppdienste und Pannendienste lösten einen Großeinsatz aus: Neben der Reinigung und Bergung an der eigentlichen Unfallstelle mussten sie sich auch um die zahlreichen Pannenfahrzeuge im Stau kümmern. Teilweise konnten Fahrzeuge durch Überbrücken wieder startklar gemacht werden, andere mussten abgeschleppt werden. Für viele Autofahrer entwickelte sich die Rückfahrt vom Weihnachtsbesuch zu einer Geduldsprobe. Bis tief in die Nacht arbeiteten Abschleppunternehmen und die „Gelben Engel“ des ADAC im Dauereinsatz, um den Verkehr wieder zum Laufen zu bringen und gestrandeten Reisenden zu helfen. Erst in den späten Nachtstunden entspannte sich die Lage langsam. Die Ereignisse zeigten eindrücklich, welche weitreichenden Folgen ein schwerer Unfall haben kann – gerade an einem stark frequentierten Feiertag wie dem ersten Weihnachtsfeiertag.

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