Donnerstag, 12. Februar 2026, 08:00 Uhr
Karlsruhe, Baden-Württemberg
- News-Nr.: 3691
Feuerwehr muss Eisbären im Karlsruher Zoo retten:
Technischer Defekt löst Großeinsatz im Zoo aus – Tauchbecken lief über Nacht beinahe leer – Wasser-Leck wird erst am Morgen entdeckt – Feuerwehr muss Wasser aus Schwanensee in der Nähe heransaugen um Becken zu fluten um die Tiere aus der Klemme zu holen
Feuerwehr-Einsatz im Raubtiergehege dauerte längere Zeit – noch unklar, wie es zum Austritt kam
(jul) Gegen kurz nach 8:00 Uhr ist es im Zoo Karlsruhe zu einem ungewöhnlichen Einsatz im Eisbärengehege gekommen. Über Nacht war es dort zu einem starken Wasseraustritt gekommen, wodurch der Wasserstand im Tauchbecken erheblich sank. Am Morgen stellte sich heraus, dass die beiden Eisbären im Tiefbecken festsaßen. Nach einem Bericht des Zoos auf Facebook war der Wasserstand so weit zurückgegangen, dass die Tiere das Becken nicht mehr eigenständig verlassen konnten. Glücklicherweise war das Wasser noch so hoch, dass die Tiere darin stehen konnten und somit keine akute Lebensgefahr bestand. Dennoch befanden sie sich in einer misslichen Lage. Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe wurde alarmiert und unterstützte umgehend die Zooverantwortlichen. Einsatzkräfte begannen damit, Wasser aus dem Schwanensee in die Anlage zu pumpen, um den Wasserstand im Tauchbecken wieder anzuheben. Ziel der Maßnahme ist es, den Eisbären zu ermöglichen, das Tiefbecken selbstständig zu verlassen. Unterstützung erhielt die Berufsfeuerwehr vom Wasserförderungszug der Freiwilligen Feuerwehr Neureut sowie weiteren Kräften. Mit leistungsstarken Pumpen und Schlauchleitungen wurde eine Wasserversorgung vom See zur Eisbärenanlage aufgebaut. Der Bereich rund um das Eisbärengehege wurde weiträumig abgesperrt. Der Zoo selbst bleibt jedoch für Besucher geöffnet.
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