Samstag, 06. Dezember 2025, 22:25 Uhr
Rheinstetten-Neuburgweier, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
- News-Nr.: 3524
Dramatischer Unfall auf dem Rhein bei Neuburgweier endet tödlich:
Auto mit Fahrer rollt auf Fähranleger in den Rhein und versinkt im Wasser – Besucher von Nikolausparty am Restaurant Zollhaus alarmieren den Notruf – über 100 Einsatzkräfte rücken an – Taucher und Boote gehen zu Wasser, doch die Person im Auto kann nicht mehr gerettet werden
Bergung des Autos und der verstorbenen Person in der Nacht zu gefährlich und daher nicht möglich – zahlreiche Rettungskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG aus mehreren Landkreisen im Einsatz – Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks aufgenommen
(fg) Ein tragischer Unfall hat am Samstagabend für einen Großeinsatz zahlreicher Einsatz- und Rettungskräfte auf dem Rhein gesorgt:
Im Bereich des Restaurants Zollhaus, zwischen Rheinstetten-Neuburgweier (Landkreis Karlsruhe) und Au am Rhein (Landkreis Rastatt), wurde gegen 22.25 Uhr ein Auto gemeldet, das am dortigen Fähranleger in den Rhein gefahren und anschließend untergegangen war.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Die DLRG war mit Tauchern sowie mehreren Booten – gemeinsam mit Einheiten der Feuerwehr – im Einsatz. Das Fahrzeug konnte im Wasser lokalisiert werden. In dem Auto befand sich noch eine Person, die jedoch bereits verstorben war.
Zur weiteren technischen Unterstützung wurde ein Spezialroboter der DLRG angefordert. Eine Bergung des Fahrzeugs und der Person war aufgrund der starken Strömung in der Nacht jedoch nicht möglich.
Insgesamt waren weit über 100 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt sowie von der rheinland-pfälzischen Rheinseite bis tief in die Nacht im Einsatz. Nach Beendigung der akuten Maßnahmen konnte der Schiffsverkehr in der Nacht wieder freigegeben werden.
Am Zollhaus fand am Abend eine größere Nikolausfeier statt; mehrere dortige Besucher hatten den Notruf gewählt, nachdem sie beobachtet hatten, wie das Fahrzeug in den Rhein fuhr und unterging.
Für Betroffene und Augenzeugen waren Seelsorger vor Ort. Das örtlich zuständige Polizeipräsidium Offenburg hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
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