Samstag, 20. Dezember 2025, 06:25 Uhr
Niederalteich, Landkreis Deggendorf, Bayern

Brennendes Holzlager greift auf Scheune und Wohnhaus im Kreis Deggendorf über:

Feuerwehfrau bei Löscharbeiten verletzt – Feuer von Holzstapel griff schnell auf angrenzende Gebäude über – Großeinsatz bis in die Morgenstunden

Gebäude standen in Vollbrand – Brandursache steht noch nicht fest

(jul) Ein Brand in der Deggendorfer Straße in Niederalteich hat am Samstag einen Großeinsatz der Einsatzkräfte ausgelöst. Gegen 6.25 Uhr wurden die Feuerwehren Niederalteich, Altenufer, Schwarzach, Seebach, Hengersberg, Osterhofen, Neßlbach, Schaufling, Winzer, die Feuerwehr Deggendorf, die mit dem Abrollbehälter Atemschutz und die UG-öEl unter der Leitung von Manfred Ziegler alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen ging das Feuer von einem Holzlager in einem Stall aus. Die Flammen sehr schnell auf den Stall selbst und das angrenzende Wohnhaus über. Die Einsatzleitung hatte Niederalteichs Kommandant Michael Messert. Er wurde von Seiten der Kreisbrandinspektion unterstützt durch Kreisbrandrat Erwin Wurzer, Kreisbrandinspektor Bernhard Süß sowie die Kreisbrandmeister Michael Ertl und Christoph Thiele. Durch die große Rauchentwicklung mussten mehr als 20 Atemschutztrupps arbeiteten unter schwerem umluftunabhängigem Atemschutz bei der Brandbekämpfung eingesetzt werden. Die Drohne der Feuerwehr Neßlbach lieferte wichtige Luftaufnahmen und machte das gesamte Ausmaß des Brandes für die Einsatzleitung erst sichtbar. Im weiteren Verlauf wurde auch das Technische Hilfswerk nachalarmiert. Da nahezu alle Feuerwehren aus dem Raum Hengersberg an der Brandstelle gebunden waren, wurde die Feuerwehr Winzer zur Gebietsabsicherung abgestellt. Sie bezogen Stellung im Gerätehaus Hengersberg und stellten von dort aus den Gebietsschutz unter anderem auch für die Autobahn BAB 3 sicher. Auch der Rettungsdienst war mit einem größeren Aufgebot im Einsatz. Unter der Einsatzleitung der beiden Einsatzleiter Christopher Mürle und Christian Gürster standen vier Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Sondereinsatzgruppe Verpflegung mit insgesamt 18 Kräften bereit. Bei den Löscharbeiten wurde eine Atemschutzträgerin leicht verletzt. Sie wurde zunächst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei dem betroffenen Wohnhaus um einen Nebenwohnsitz, sodass sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen in den Gebäuden aufhielten. Auch Tiere waren nicht in Gefahr, da der Stall ausschließlich als Holzlager genutzt wurde. Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin. Die winterlichen Temperaturen, die starke Rauchentwicklung und die frühen Morgenstunden stellten hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens und der Brandursache kann die Polizei derzeit noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen werden dazu aufgenommen.

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