Samstag, 20. Juni 2026, 17:00 Uhr
Karlsruhe – Daxlanden, Baden-Württemberg
- News-Nr.: 4020
Gas-Alarm sorgt für Großeinsatz in Karlsruhe-Daxlanden:
Rettungskräfte werden zu medizinischem Notfall eines Bewohners in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses alarmiert – plötzlich lösen jedoch die CO-Warner aus – Feuerwehr geht unter Atemschutz vor und kann defekte Therme als Ursache für lebensgefährlich erhöhte CO-Konzentration feststellen – Wohnung wird belüftet und Therme außer Betrieb genommen
Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz – Stadtwerke ebenfalls vor Ort um Gas vorsorglich abzustellen – verletzter Bewohner kommt mit Rettungsdienst in Klinik
(fg) Eine defekte Therme sorgte am frühen Samstagabend für einen Großeinsatz der Rettungskräfte in Karlsruhe-Daxlanden:
Gegen 17 Uhr waren die Kräfte des Rettungsdienstes ursprünglich zu einem medizinischen Notfall in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Kastanienallee alarmiert worden. Während des Einsatzes löste jedoch ein Kohlenmonoxid-Warngerät aus und deutete auf eine mögliche Gefahr durch das geruchlose und hochgiftige Gas hin.
Daraufhin wurde die Feuerwehr zur Unterstützung nachalarmiert. Die Einsatzkräfte erkundeten die Lage unter Atemschutz und rettete eine Person aus der betroffenen Wohnung. Anschließend wurde die Person zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Bei den durchgeführten Messungen bestätigten sich erhöhte Kohlenmonoxidwerte innerhalb des Gebäudes.
,,Als Ursache wurde eine defekte Therme festgestellt, aus der das gefährliche Gas austrat", so der Einsatzleiter der Feuerwehr Karlsruhe vor Ort. Um die Gefahrenlage zu beseitigen, wurde zusätzlich der Notdienst der Stadtwerke verständigt. Die Feuerwehr leitete umfangreiche Belüftungsmaßnahmen ein und kontrollierte das gesamte Mehrfamilienhaus. Sämtliche Wohnungen wurden mit Messgeräten überprüft und anschließend freigemessen.
Nachdem keine gefährlichen Konzentrationen mehr festgestellt werden konnten und die defekte Therme außer Betrieb genommen worden war, konnte der Einsatz beendet werden. Für die übrigen Bewohner bestand nach Abschluss der Maßnahmen keine Gefahr mehr.
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