Sonntag, 10. Mai 2026, 19:00 Uhr
Karlsruhe und A5 bei Ettlingen, Kreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

Eisheilige bringen Wetter-Schock nach Deutschland:

Kaltfront zieht am Abend mit Gewitter und Starkregen über den Südwesten – plötzlicher Temperatursturz von 25 Grad auf 15 Grad – heftiger Starkregen sorgt für schweren Unfall auf A5 bei Karlsruhe – Smartfahrer überschlägt sich mehrfach bei Aquaplaning und wird verletzt

Temperatursturz um zehn Grad binnen kürzester Zeit – die sogenannten Eisheiligen erreichen Deutschland und bringen eiskalten Wochenstart – Regenwetter und eiskalte Nächte

(fg) Nach einem milden Wochenende startet die neue Woche in Deutschland turbulent. Mit den sogenannten Eisheiligen erreicht polare Kaltluft das Land und sorgt für einen drastischen Wetterumschwung, einhergehend mit Gewittern und Unwettern: Bereits am Sonntagabend zog von Südwesten her eine markante Kaltfront über Deutschland hinweg. Im Vorfeld warnten Wetterdienste vor Starkregen, Gewittern und Sturmböen – örtlich bestand sogar Unwettergefahr. Im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg herrschten am Sonntagnachmittag zunächst noch fast sommerliche Bedingungen. Vor dem Eintreffen der Kaltfront wurden Temperaturen von bis zu 25 Grad gemessen. Doch nur kurze Zeit später sank das Thermometer beim Durchzug der Front auf lediglich 15 Grad. Ein Temperatursturz um zehn Grad innerhalb weniger Minuten. Der plötzliche Wetterumschwung mit Gewitter und Starkregen wurde dann auch einem Autofahrer auf der Autobahn A5 zum Verhängnis. Zwischen Rastatt und Karlsruhe kam es auf Höhe Ettlingen kurz vor 19 Uhr zu einem schweren Unfall. Wie die Polizei Karlsruhe mitteilte, verlor der Fahrer eines Smart bei Starkregen und Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet ins Schleudern, prallte gegen die Leitplanke und überschlug sich anschließend zweimal. Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Mit Beginn der neuen Woche soll die eingeflossene Polarluft das Wettergeschehen weiter bestimmen. Die Temperaturen gehen deutschlandweit deutlich zurück. In einigen Regionen werden nachts nur noch Werte um den Gefrierpunkt erwartet. Vor allem in höheren Lagen kann es sogar noch einmal zu Schnee- oder Graupelschauern kommen.

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