Mittwoch, 06. Mai 2026, 20:19 Uhr
B3, Schallstadt – Freiburg im Breisgau, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg

Zwei Tote nach schwerem Unfall bei Freiburg im Breisgau:

Zwei hochmotorisierte Porsche kollidieren auf Bundesstraße – einer kracht gegen Leitplanken, zweiter Porsche landet völlig zerstört in der Böschung – Rettungskräfte müssen acht Betroffene versorgen – zwei Personen kommen ums Leben, weitere werden schwer verletzt

Notfallseelsorger im Einsatz – Bundesstraße stundenlang gesperrt – Staatsanwaltschaft hat Unfallermittlungen übernommen, Gutachter wurde hinzugerufen – möglicherweise spielten überhöhte Geschwindigkeiten oder gar ein illegales Straßenrennen eine Rolle

(fg) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B3 zwischen Schallstadt und Freiburg sind am Mittwochabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Mehrere weitere Personen wurden schwer verletzt. Die Bundesstraße war stundenlang voll gesperrt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei befanden sich im Großeinsatz. Wie eine Sprecherin der Polizei Freiburg mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 20.19 Uhr in Fahrtrichtung Freiburg auf Höhe der Unterführung zur B31. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei Porsche-Sportwagen beteiligt. Möglicherweise auch ein drittes Fahrzeug, so die Sprecherin. Einer der Wagen kam nach der Kollision schwer beschädigt quer an der Leitplanke zum Stillstand. Der zweite Porsche wurde völlig zerstört und in den Straßengraben geschleudert. Trümmerteile verteilten sich über die Fahrbahn und den angrenzenden Böschungsbereich. Insgesamt waren laut dem DRK-Sprecher Matthias Reinbold, acht Personen von dem Unfall betroffen. Mehrere Menschen erlitten schwere Verletzungen. Für zwei Personen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Aufgrund der Schwere des Unglücks wurden auch Notfallseelsorger zur Betreuung von Angehörigen, Zeugen und Einsatzkräften eingesetzt. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten und brachte sie in umliegende Kliniken. Die B3 wurde in Fahrtrichtung Freiburg vollständig gesperrt. Es kam bis tief in die Nacht zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Nach Angaben einer Sprecherin wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, welche die Ermittlungen übernommen hat. Unklar ist derzeit, ob überhöhte Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn oder möglicherweise ein illegales Straßenrennen zu dem schweren Zusammenstoß geführt haben könnten. Ein Gutachter soll nun den genauen Unfallhergang rekonstruieren.

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