Mittwoch, 01. April 2026, 18:45 Uhr
B3, Appenweier und Renchen, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
- News-Nr.: 3818
Schwerer Frontalzusammenstoß auf Bundesstraße bei Renchen:
Transporter-Fahrer will überholen und prallt frontal mit entgegenkommendem Auto zusammen – beide Fahrzeuge werden von Bundesstraße geschleudert – vier Personen verletzt, die Fahrer im Pkw wird schwer eingeklemmt – neuer Rettungshubschrauber ,,Christoph Ortenau“ fliegt schwerverletzte Frau in Klinik
Im Ortenaukreis ist seit Mittwoch der neue Rettungshubschrauber ,,Christoph Ortenau“ in Lahr im Dienst – direkt am Abend wird er zu diesem schweren Unfall alarmiert – Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz – Bundesstraße voll gesperrt
(fg) Am Mittwochabend gegen 18:45 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 3 zwischen Appenweier und Renchen, kurz vor der Ortseinfahrt Renchen, ein schwerer Verkehrsunfall.
Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, setzte der Fahrer eines Transporters zu einem Überholmanöver an und übersah dabei ein entgegenkommendes Fahrzeug. In der Folge kam es zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Autos von der Fahrbahn geschleudert und kamen im Straßengraben zum Stillstand.
Der Fahrer des Transporters erlitt leichte Verletzungen. Auch zwei Insassen des entgegenkommenden Autos wurden leicht verletzt. Die Fahrerin des Pkw jedoch wurde schwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Wrack befreit werden und anschließend mit dem Rettungshubschrauber Christoph Ortenau in eine Klinik geflogen werden.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Polizei nahm noch vor Ort die Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Die B3 war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt.
Besonders bemerkenswert: Der Einsatz fiel auf den ersten Tag des neuen Rettungshubschrauberstandorts am Flughafen Lahr. Der Hubschrauber „Christoph Ortenau“ der DRF Luftrettung nahm am ersten April offiziell seinen Betrieb auf.
Der Unfall zeigte unmittelbar, wie sinnvoll dieser neue Standort ist: Notfälle im Umkreis von rund 60 Kilometern sollen künftig in maximal 15 Minuten erreicht werden können - wie sich direkt bei diesem Unfall am Abend zeigte. Zudem ermöglicht der Hubschrauber auch schnelle Verlegungs- und Intensivtransporte zwischen Kliniken.
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