Donnerstag, 08. Januar 2026
Karlsruhe, Baden-Württemberg
- News-Nr.: 3609
,,Es besteht Lebensgefahr!“ – Extremwetterlage in Deutschland steht bevor:
Gefährliches Sturmtief mit starken Schneefällen, Blitzeis und Schneeverwehungen nähert sich Deutschland – ,,Autofahrten sollten auf das Nötigste reduziert werden – wir bereiten uns auf Chaos im Straßen- und Schienenverkehr vor“ – Bergungs-Profi im O-Ton warnt vor bevorstehender Extremwetterlage
Ausführlicher O-Ton, inklusive zahlreicher Antextbilder und Schneeaufnahmen – ,,Winterdienste werden ununterbrochen im Einsatz sein, aber man werde nicht überall zeitgleich sein können“ – ,,Autofahrer sollten sich mit warmen Decken und Heißgetränken wappnen“
(fg) Deutschland steht vor einer schweren Winterwetterlage: ,,Es besteht Lebensgefahr! Wir erwarten eine Extremwetterlage mit starken Schneefällen, stürmischen Schneeverwehungen und Blitzeis“ warnt Kevin Henninger, Bergungsexperte eines Abschleppunternehmen.
Ab Donnerstagabend bis zum Wochenende wird es ungemütlich. Das milde Atlantik-Sturmtief trifft auf die kalte Luftmasse über Europa. Schneefälle werden bei wechselnden Temperaturen in Schneeregen übergehen und können für großflächiges Glatteis und gefährlichen Eisregen sorgen – begleitet von gefährlichen Sturmböen.
Parallel wird sich in der Nacht zu Freitag eine Schneesturm-Front bilden und in Richtung Norden und Osten ziehen. Es drohen starke Schneefälle, Sturm und massive Schneeverwehungen. Lokal sind blizzardartige Bedingungen mit hohen Schneemengen und schweren Sturmböen möglich.
,,Autofahrten sollten definitiv auf das Nötigste reduziert werden. Der Verkehr auf den Straßen, aber auch der Schienenverkehr werden extrem beeinflusst sein“, mahnt Kevin Henninger. ,,Wer trotzdem mit dem Auto unterwegs ist, sollte Vorkehrungen treffen und etwas warme Decken oder warme Getränke einpacken um im Notfall ausharren zu können“, so Henninger.
Autos ohne Winterreifen sollten auf garkeinen Fall bewegt werden. ,,Winter- und Bergungsdienste werden ununterbrochen im Einsatz sein, aber man werde nicht überall zeitgleich aktiv werden können. Gerade bei Schneeverwehungen können auch gestreute Straßen, sofort wieder mit Schnee bedeckt werden“, so der Bergungs-Profi.
Der Wetter-Mix aus Schnee, Sturm und Eis sollte nicht unterschätzt und die Warnungen ernst genommen werden. Auch am Wochenende soll die Wetterlage angespannt bleiben und gerade im Nordosten des Landes sollen sich die frostige Temperaturen zunächst weiterhin halten.
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