Freitag, 19. Dezember 2025, 15:30 Uhr
A96 Buchloe, Fahrtrichtung München, Landkreis Ostallgäu, Bayern

Unfassbare Szenen nach schwerer Karambolage auf A96 bei Buchloe:

Fünf Autos kollidieren auf der Autobahn, drei Personen werden teils schwer verletzt – doch Feuerwehrkräfte stecken im Stau fest, weil Autofahrer keine Rettungsgasse bilden – Feuerwehrmann muss sogar aussteigen – auf der Gegenfahrbahn sorgen Gaffer parallel für lebensgefährliche Bremsmanöver

Rettungskräfte im Großeinsatz – 15 Kilometer langes Stau-Chaos durch Vollsperrung der Autobahn in Richtung München

(fg) Am Freitagnachmittag kam es auf der A96 Richtung München Höhe Buchloe-Ost zu einem Auffahrunfall mit insgesamt fünf beteiligten Pkw. Ein vorrausfahrender 58-Jähriger Pkw-Fahrer musste, aufgrund hohem Verkehrsaufkommen verkehrsbedingt abbremsen. Der hinter ihm fahrende 24-Jährige Fahrer erkannte dies zu spät und fuhr dem vorrausfahrenden Pkw auf. Ein hinter den beiden befindlicher Pkw, welcher von einem 29-Jährigen Fahrer geführt wurde, wich auf den rechten Fahrstreifen aus. Die beiden dahinter befindlichen Pkw konnten ebenfalls nicht mehr bremsen und fuhren auf den 24-jährigen und dem 29-Jährigen Fahrzeugführer auf. Insgesamt wurden drei Personen verletzt, hiervon einer schwer. Alle Verletzten wurden in nahegelegene Krankenhäuser verbracht. Besonders kritisch war die Anfahrt der Einsatzkräfte. Die vorgeschriebene Rettungsgasse war nicht gebildet. Das erste Löschfahrzeug musste mehrfach anhalten. In einem Fall war es sogar notwendig, dass ein Feuerwehrkamerad ausstieg, um die Durchfahrt zu ermöglichen. Diese Verzögerungen behinderten die Einsatzkräfte erheblich und können im Ernstfall lebensgefährliche Folgen haben. Ebenso problematisch zeigte sich das Verhalten zahlreicher Verkehrsteilnehmer auf der Gegenfahrbahn in Richtung Lindau. Trotz aufgestellter Sichtschutzwand kam es zu massivem Gafferverhalten. Fahrzeuge bremsten abrupt ab, um die Unfallstelle zu beobachten oder zu filmen. Die A96 war im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden vollgesperrt, hierdurch entstand ein Stau von ca. 15 km.

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